Paraguay (Leidener Museum). Alt. Düster meerblau, auf dem Kopf schmutziger und auf Backen und Kehle etwas graulich verwaschen. Die Schwingen und Schwanzfedern an Innenfahne, aber nicht bis zur Spitze, schwarzbraun gerandet. Die grössten unteren Flügeldecken, Schwingen und Schwanz von unten durchaus braunschwarz. Schnabel und Füsse hornschwarz. Die beiden Geschlecter sind in der Färbung nicht verschieden.
Im Berliner Museum ein schönes Paar aus Uruguay durch Sello.
Merklich kleiner als S. hyacinthina, Latham, besonders der Schnabel, und vorzüglich durch die düster rneerblaue Färbung ausgezeichnet.
Vertritt die S. hyacinthina im südlichsten Theile Brasiliens, ist aber namentlich, wenn auch überall selten, über Paraguay und Uruguay bis Montevideo herab verbreitet.
Nach Azara legt er das Nest in die Höhlungen hoher Flussufer, aber auch in Baumlöcher an. Ausführliches über seine Lebensweise fehlt noch.
Die beste Abbildung ist die von Bourjot, allein der Text ist mit grosser Leichtfertigkeit behandelt und gänzlich werthlos.
(Website Red: Warum Otto Finsch mit den Vermerken von Bourjot Saint-Hilaire so unzufrieden war, ist unerklärlich, besonders da seine Informationen direkt von D'Orbigny kamen.)
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